Posts Tagged ‘Pflege’

Plötzlich Pflegefall: So geht’s mit der Familienpflegezeit

10. Mai 2012

Seit dem 1. Januar 2012 gibt die Familienpflegezeit Arbeitnehmer(innen) die Möglichkeit, ihre Stundenzahl zu reduzieren, um parallel zur Pflege von Angehörigen weiterhin erwerbstätig sein zu können. In diesem Beitrag lesen Sie, was die Familienpflegezeit ist und wie Sie als pflegender Angehöriger davon profitieren können.

Advertisements

Pflegekasse: Was zahlt die Kasse? – Pflegekasse – Pflegekasse

17. April 2012

Pflegekasse: Was zahlt die Kasse? – Pflegekasse – Pflegekasse.

>KDA für stärkere Förderung häuslicher Pflege

20. Mai 2011

>KDA für stärkere Förderung häuslicher Pflege

>Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel: " Wir können stolz sein auf unsere sozialen Sicherungssysteme"

17. Januar 2011

>

Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Deutschland kann stolz sein auf das soziale Sicherungssysteme“
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zuversichtlich, dass es gelingt, die Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme „vernünftig zu beantworten“. „In unserer demokratischen und sozialen Ordnung erst recht“, betont die Kanzlerin mit Blick auf die 750-jährige Geschichte der Knappschaft, der ältesten Sozialversicherungsgeschichte Deutschlands.
 
„Die Knappschaft hat gezeigt, dass Solidarität jahrhundertelang über alle politischen Umbrüche hinweg tragen kann“, so Merkel in ihrem neuen Video-Podcast. Am kommenden Mittwoch  (19. Januar 2011) spricht die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bei der Jubiläumsveranstaltung der Knappschaft in Essen.
„Wir in Deutschland können heute stolz sein auf unsere sozialen Sicherungssysteme, die wir natürlich noch weiterentwickeln müssen, gerade auch angesichts der demographischen Herausforderungen, vor denen wir stehen“, sagt die Bundeskanzlerin.

Immer weniger junge Menschen stünden immer mehr älteren gegenüber. „Für Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung heißt das: weniger Beitragszahler auf der einen, mehr Leistungsempfänger auf der anderen Seite.“, so die deutsche Bundeskanzlerin Merkel.

Damit das Sozialsystem zukunftssicher bleibe, müsse die Politik handeln. „Und wir haben gehandelt“, unterstreicht Merkel. „Durch die Rente mit 67 bleiben die Rentenbeiträge in einem erträglichen Rahmen, ohne dass das Rentenniveau drastisch sinken muss.“

Auf den Einwand, die Menschen hätten oft gar nicht Arbeit bis zum 65. Lebensjahr, entgegnet  die  deutsche Bundeskanzlerin Merkel: „In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Erwerbstätigen unter den Älteren verdoppelt. Und weil uns schon jetzt und in Zukunft Fachkräfte fehlen, können es sich immer weniger Unternehmen leisten, Ältere vorzeitig in den Ruhestand zu schicken.“

Auch das Gesundheitswesen habe die Bundesregierung auf die Zukunft vorbereitet. „Ohne die Reform, die gerade in Kraft getreten ist, hätte jedes siebte Krankenhaus und fast jede vierte Arztpraxis geschlossen werden müssen“, so die Bundeskanzlerin.

Sowohl Pharmahersteller als auch Ärzte, Krankenhäuser, Arbeitgeber, Versicherte und Versicherungen hätten Beiträge zur Konsolidierung geleistet. „Nur eine Gruppe wollten wir nicht einbeziehen: die Kranken, die Patienten, die dieses Jahr zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Es ist sichergestellt, dass sie gut versorgt werden – und gleichzeitig werden sie eben nicht durch höhere Zuzahlungen belastet“, sagt Merkel.

Handlungsbedarf sehe die Bundesregierung noch bei der flächendeckenden Versorgung mit Ärzten. Der Bundesgesundheitsminister werde dazu ein Versorgungsgesetz vorlegen. Es solle dazu beitragen, dass Arztpraxen auf dem Land für Nachwuchsmediziner wieder attraktiver werden.
„Auch die Pflegeversicherung müssen wir der Bevölkerungsentwicklung anpassen. Vor allem, um die langfristige Finanzierung sicherzustellen. Wir werden auch die Versorgung von Demenzkranken verbessern, indem wir bei der Ermittlung der Pflegestufe nicht nur auf den körperlichen, sondern auch den geistigen Zustand schauen“, kündigt die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel an.
Erkältungsbedingt spricht die Bundeskanzlerin den Video-Podcast dieses Mal nur teilweise.

„Wie viele von Ihnen hat auch mich eine Erkältung erwischt. Deshalb ist meine Stimme heute nicht besonders geeignet für eine Video-Podcast-Aufzeichnung“, erklärt Merkel.

Die deutsche Bundeskanzlerin bittet daher alle Internetnutzer, den ganzen Text auf ihrer Internetseite  unter

http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Podcast/2011/2011-01-15-Video-Podcast/links/2011-01-15-text,property=publicationFile.pdf

oder aber hier nachzulesen.

Quelle: www.bundeskanzlerin.de, eigene Recherchen


>Gott und die Welt – WDR Wissen Ich maloche und habe nichts davon – Notstand in der Altenpflege

14. Januar 2011

>

Gott und die Welt – WDR Wissen
WDR Wissen Programmtipps Kalender Gott und die Welt
Logo Das Erste; Rechte: ARD
Fernsehsendung Sonntag, 23. Januar 2011
Reportage

17.30 – 18.00 Uhr, ARD: Das Erste Videotext für Hörgeschädigte

merken von: Ich maloche und habe nichts davon – Notstand in der Altenpflege <input type=“submit“ value=“jetzt merken“ class=“merkenbtn“>

Ich maloche und habe nichts davon – Notstand in der Altenpflege

Altenpflege ist harte Arbeit und nicht für jeden das Richtige. Die Zahl der Auszubildenden geht seit Jahren zurück – dabei werden eigentlich immer mehr Altenpfleger gebraucht, denn die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Die Gesellschaft wird bekanntlich immer älter. Doch warum ist der Job so unattraktiv?

Die Probleme häufen sich: Pflegerinnen und Pfleger müssen genaueste Zeitvorgaben einhalten, die streng genommen überhaupt nicht zu schaffen sind: Waschen, Toilettengang, Essen im Minutentakt. Dabei sollen die Pflegeprofis aber stressfrei bleiben, stets gelassen und höflich zu den alten Menschen. Über die reine Pflege – „sauber und satt“ – hinaus bleibt ihnen kaum Zeit für menschliche Zuwendung.
Schwester Petra in einem Essener Heim und Schwester Astrid in einem Heim am Niederrhein sind zwei Beispiele für den Notstand in der Altenpflege: Sie haben einen kraftraubenden Job – und werden dafür auch noch schlecht bezahlt.
Film von: Jule Sommer, Udo Kilimann
Ein Beitrag vom WDR

Besuchen Sie auch die Seiten von Gott und die Welt


Themen: Politik/Wirtschaft, Schule/Beruf

Videotext für Hörgeschädigte



Zeichenerklärung

  • Radiosendung Radiosendung
  • Fernsehsendung Fernsehsendung
  • Mitschnitt für Schule oder Weiterbildung Mitschnitt für Schule oder Weiterbildung
  • Videotext für Hörgeschädigte Videotext für Hörgeschädigte
  • Zweikanalton Zweikanalton

>Pflegenotstand – WDR Wissen

14. Januar 2011

>

Pflegenotstand – WDR Wissen
Samstag, 15. Januar 2011
Funkhausgespräche
3.05 – 4.00 Uhr, WDR 5

Weitere Sendetermine:
16. Januar, ab 23.05 Uhr, WDR 5
19. Januar, ab 3.05 Uhr, WDR 5

merken von: Vergessen, verschoben, verdrängt: der Pflegenotstand in Deutschland <input type=“submit“ value=“jetzt merken“ class=“merkenbtn“>

Vergessen, verschoben, verdrängt: der Pflegenotstand in Deutschland

Zehntausende Pflegekräfte fehlen schon jetzt – und das in einer zusehends alternden Gesellschaft. Heute 50-jährige Männer werden dank des medizinischen Fortschritts 90 Jahre, Frauen noch älter. Wer soll diese Heerscharen alter, hilfsbedürftiger, verwirrter und oft kinderloser Menschen pflegen?

Wer kommt für die Kosten auf? Die Politik kennt diese Entwicklung, die Regierungskoalition will sich 2011 intensiv mit dem Thema Pflege beschäftigen. Jetzt im Januar soll es erste Gespräche geben, um über den aktuellen Fachkräftemangel zu diskutieren. Dabei soll es um den Einsatz ausländischer Pflegekräfte gehen und um die Ausbildung und Qualifizierung in der Altenpflege.

Aber reicht das – muss nicht wie von vielen Mitarbeitern in der Pflege gefordert ein Systemwechsel her? Also: Mehr Geld für gute Pflege, ob zu Hause oder im Altenheim?

Öffentliche Veranstaltung am Donnerstag, 13. Januar 2011, im Kleinen Sendesaal, WDR-Funkhaus Wallrafplatz.
Eintritt frei. Eintrittskarten sind nicht erforderlich.


Mit: Claus Fussek (Sozialpädagoge, Autor), Karl-Josef Laumann (CDU, ehem. Gesundheitsminister NRW) und Ellen Wappenschmidt-Krommus (Caritas Betriebsführung und Trägergesellschft Köln)
Gesprächsleitung : Judith Schulte-Loh
Themen: Gesundheit, Politik/Wirtschaft

Programmtipp Fernsehen …

  • Ich maloche und habe nichts davon
    – Notstand in der Altenpflege
    Sonntag, 23. Januar 2011, ab 17.30 Uhr, ARD: Das Erste
    Altenpflege ist harte Arbeit und nicht für jeden das Richtige. Die Zahl der Auszubildenden geht seit Jahren zurück – dabei werden eigentlich immer mehr Altenpfleger gebraucht, denn die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Die Gesellschaft wird bekanntlich immer älter. Doch warum ist der Job so unattraktiv?

Linktipps

  • Pflegenotstand und kein Ende in Sicht Das Dilemma der Altenheime
    Die Warnungen vor einem drohenden Mangel an Fachkräften werden von Monat zu Monat lauter. In vielen Altenheimen gibt es bereits zuwenig professionelles Personal. Dabei mangelt es nicht an Arbeit.
    wdr.de vom 30. August 2010.
  •  
  • Altenpfleger dringend gesucht! In Senioren- und Pflegeheimen, aber auch bei ambulanten Pflegediensten wird das Fachpersonal langsam knapp: Neue Stellen können kaum noch besetzt werden.
    br-online vom 10. August 2010.

WDR Audioangebote zur Sendung

  • WDR RadioRecorder Mit dem neuen WDR RadioRecorder können Sie sich diese Sendung ganz einfach über das Internet am Computer aufzeichnen, abspielen oder auf Ihren MP3-Player überspielen. Sie benötigen nur einen PC sowie einen Internetzugang, am besten eine DSL-Flatrate.
  •  
  • Funkhausgespräche-Podcast Zu dieser Sendung können Sie einen Podcast abonnieren. Sie können sich nach der Ausstrahlung für einen befristeten Zeitraum diese Sendung als mp3-Datei herunterladen oder direkt anhören.
  •  
  • Funkhausgespräche im Web Radio WDR 5 können Sie über einen Radio-Livestream hören.




Zeichenerklärung

  • Radiosendung Radiosendung
  • Fernsehsendung Fernsehsendung
  • Mitschnitt für Schule oder Weiterbildung Mitschnitt für Schule oder Weiterbildung
  • Videotext für Hörgeschädigte Videotext für Hörgeschädigte
  • Zweikanalton Zweikanalton

>CSU: Ausländische Pflegekräfte keine Lösung – Nachrichten – DerWesten

3. Januar 2011

>

CSU: Ausländische Pflegekräfte keine Lösung – Nachrichten – DerWesten
Nachrichten, 02.01.2011, Daniel Freudenreich
Berlin. Ausländische Pflegekräfte sind aus Sicht von Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) keine Lösung im Kampf gegen den drohenden Notstand. Pflegekräfte sollten vielmehr besser bezahlt werden, fordert sie im Interview.
Immer mehr Deutsche werden pflegebedürftig. Dafür fehlen Fachkräfte und die Kosten explodieren. Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) sieht in Pflegekräften auf dem Ausland dennoch keine nachhaltige Lösung. Die geplante Pflegezusatzversicherung will die CSU-Frau ebenfalls nicht um jeden Preis, sondern fordert eine offene Diskussion in den Parteien. Im Interview mit DerWesten erklärt sie, warum.
Im November haben Sie Minister Rösler vorgeworfen, dass er nicht wirklich Lust auf das Thema Pflege habe. Hat er sich gebessert?
Christine Haderthauer: Er hat zwischenzeitlich einige zentrale Fragen angesprochen. Jetzt geht die Regierung das Thema Pflege öffentlich wahrnehmbar an – anders als im November.
Der Pflegebegriff wird neu geregelt. Was muss da rein?
Haderthauer: Die zentrale Herausforderung ist die Demenz, die wegen der gestiegenen Lebenserwartung zukünftig fast jede zweite Frau und nahezu jeden dritten Mann treffen wird. Sie ist in den bisherigen Pflegestufen, die vorwiegend die körperliche Beeinträchtigung sehen, nicht hinreichend berücksichtigt. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff stellt deshalb zu Recht den Umfang der Gesamtbeeinträchtigung in den Mittelpunkt. Dementsprechend müssen dann auch die Bedarfsgrade des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs mit Leistungen hinterlegt werden.
Sie haben den Pflege-TÜV, der Heime benotet, als Totgeburt und Volksverdummung bezeichnet. Was muss passieren, dass der TÜV doch noch Sinn macht?
Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU). Foto: dapd   Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU). Foto: dapd Foto: dapd
Haderthauer: Der Schaden ist ja bereits eingetreten: Der Pflege-TÜV wird schon jetzt nicht mehr für voll genommen. Statt dem Verbraucher Orientierung zu geben, wurde er ein Feigenblatt für die, die ihn ausgehandelt haben – die Träger der Pflegeheime und die Kassen.
Was sollte der TÜV bewerten?
Haderthauer: Statt vorwiegend zu bewerten, wie Heime ihre Arbeit dokumentieren sollte er sich an der Pflegequalität orientieren, die bei den Pflegebedürftigen ankommt. Dazu gehören auch KO-Kriterien. Es kann nicht sein, dass ein Heim schwere Pflegemängel durch schöne Freizeitangebote oder regelmäßige Fortbildungen fürs Personal ausgleichen und damit verdecken kann.
Brauchen wir ausländische Pfleger, um den Fachkräftemangel zu beseitigen?
Haderthauer: Ich glaube nicht, dass sich der Fachkräftemangel damit beseitigen lässt, Zuzug aus dem Ausland kann allenfalls kurzfristig Entlastung schaffen. Auch in anderen Ländern werden Pflegefachkräfte gesucht und diese Länder haben bei den Arbeitsbedingungen längst aufgeholt. Es muss uns vielmehr darum gehen, den Pflegeberuf insgesamt attraktiver zu machen. Wenn wir eine gute Qualität in der Pflege erhalten wollen, dann sollten wir uns schnellstens darum kümmern, dass das Pflegen eines Menschen nicht schlechter bezahlt wird als das Zusammenschrauben eines Autos.
Wie kann man den Pflegeberuf attraktiver machen?
Haderthauer: Das Wichtigste und auch der Hebel, um mehr Männer für den Pflegeberuf zu gewinnen, ist das Gehalt. Zudem muss Bürokratie abgebaut werden. Menschen ergreifen den Pflegeberuf aus Freude an der Arbeit am Menschen und nicht aus Freude an der Arbeit am Schreibtisch. Ein Großteil der Bürokratie ist von der Selbstverwaltung gemacht. Wenn die Verbände und Kassen weiterhin keinen Bürokratieabbau schaffen, wird auch hier der Gesetzgeber gefragt sein.
Steht die CSU ohne Wenn und Aber hinter der Einführung der kapitalgedeckten Pflegezusatzversicherung wie es der Koalitionsvertrag vorsieht?
Haderthauer: Seit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags erleben wir auch in der CSU eine sensible Öffnung der Diskussion. Erfüllt eine zusätzliche Kapitalstütze wirklich alle Erwartungen? Im Unterschied zum jetzigen paritätischen Umlagesystem wäre der Beitrag für die Zusatzversicherung alleine vom Arbeitnehmer zu entrichten. Wie gehen wir damit um, dass das für viele Menschen finanziell nicht möglich sein wird? Wird der bürokratische Aufwand für eine kapitalgedeckte Zusatzversicherung vertretbar sein? Das Ganze bringt nur was, wenn wir ein umfassend überzeugendes Konzept haben. Das ist ein Weg, der noch nicht gegangen ist.
Sind Sie für die Zusatzversicherung?
Haderthauer: Ich bin nicht vorbehaltslos für die kapitalgedeckte Zusatzversicherung, solange wir nicht kritisch geprüft haben, ob die Vorteile die Nachteile tatsächlich überwiegen. Wir müssen jetzt die richtigen Fragen stellen und sie dann auch für die nachfolgenden Generationen überzeugend beantworten. Zunächst gilt es ohnehin festzulegen, was wir auf der Leistungsseite von dem System Pflegeversicherung zukünftig erwarten. Erst dann wissen wir, wie viel Geld die Pflegeversicherung benötigt. Für einen Minimalbeitrag wird sich der Aufwand einer zweiten Säule nicht lohnen. Ich fordere Offenheit bei der Diskussion ein, weil das Thema zu wichtig ist, als dass man sich jetzt einfach auf eine einmal getroffene Vereinbarung im Koalitionsvertrag zurückzieht.
Braucht man einen Sozialausgleich, wenn die Zusatzversicherung kommt?
Haderthauer: Gut möglich, denn die kleinen Einkommen dürfen nicht übermäßig belastet werden. Doch damit verlassen wir wieder das System und kommen zur Kofinanzierung durch Steuern. Das bringt weitere Kompliziertheit und Bürokratie mit sich, daher bringt´s das Ganze nur, wenn es vom Ende her gedacht wird.
Neben der Zusatzversicherung drohen höhere Beiträge in der bisherigen Pflegeversicherung. Kann man hier den Arbeitgeberanteil einfrieren?
Haderthauer: Ohne Zusatzversicherung könnte es durchaus ein Weg sein, mit Blick auf die Lohnnebenkosten den Arbeitgeberanteil einzufrieren. Sollte jedoch eine kapitalgedeckte Zusatzversicherung kommen, würde allein dadurch der Arbeitgeber ein Stück weit aus der Verantwortung entlassen. Wenn wir dann auch noch den Arbeitgeberanteil bei der Umlagefinanzierung einfrieren, würden wir das Solidaritätsprinzip eventuell zu stark einschränken.
Google Anzeigen

Pflegeversicherung TarifeTop Tarife bereits ab 12.- € mtl. Über 35 Anbieter im Vergleich!www.PREIS-CHECKs.de/Pflegevers.

Hilfe zur Pflegestufeunabhängige Pflegesachverständige helfen! Jetzt Termin vereinbarenwww.umsorgt-im-alter.de/